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Corona aus dem Blickwinkel der Natur

Schlägt die Natur zurück? 

In den vergangenen Wochen haben sich die Ereignisse auf der ganzen Erde derart überschlagen, dass sich viele Menschen noch in der Schockstarre befinden. Während die jüngere Generation den Ernst der Lage noch nicht verstanden zu haben scheint, bangen viele andere Menschen um ihre berufliche Existenz. 

Natur

Ich habe mir in den letzten Tagen viele Gedanken darüber gemacht, wozu so eine Pandemie gut sein kann. Denn sind wir mal ehrlich: Es werden sich zwar vermutlich bis zu 80% der Bevölkerung rund um den Erdball infizieren, gefährlich wird er aber “nur” für die Risikogruppen. Bitte nicht falsch verstehen! Ich habe selbst eine Person der Risikogruppe unter meinen Kindern, weswegen wir uns schon vor 2 Wochen freiwillig größtenteils isoliert haben. Auch haben wir alle Eltern oder Großeltern, die zu dieser Gruppe gehören. Und diese Gruppen müssen wir schützen! Das steht außer Frage. Dennoch wird der größte Teil der Bevölkerung vermutlich ohne Spätfolgen vollständig ausheilen. 

Was hat die Erde davon?

Um zu klären, was die Natur von einer Pandemie mit solch einem Ausmaß hat, sollten wir erst einmal festlegen, was genau alles zur Natur gehört: 

  • Tiere
  • Pflanzen
  • Gewässer jeglicher Art
  • Menschen
  • Luft, inkl. Ozonschicht

Ja, die Welt steht im übertragenen Sinne still. Doch ist das nicht genau das, wofür wir schon so lange kämpfen? 
Wird nicht weltweit gefordert, dass der Umweltschutz stärker in den Fokus rückt? War es nicht unser Ziel, Gewässer von Schmutz zu befreien, die Luft zu reinigen? Haben nicht immer mehr Menschen darüber geklagt, dass sie kaum Zeit für Freizeit haben? Burnout ist zur Volkskrankheit geworden. Immer mehr Arbeit, immer mehr Überstunden. Haben wir uns nicht darüber aufgeregt, dass der Ölpreis derart in die Höhe gegangen ist, dass Autofahren mehr und mehr zum Luxus wurde? 

Kinder wurden immer häufiger so viel wie möglich in Fremdbetreuung gegeben, damit beide Eltern arbeiten können. Unabhängig davon, ob es nötig ist, oder auch anders gegangen wäre: Kinder brauchen Zeit mit ihren Eltern! 

Die Natur schlägt zurück!

Der Corona-Virus trifft uns hart. Aber nicht, weil so viele Menschen sterben würden. Ja, es sterben definitiv zu viele Menschen und wir müssen alles dransetzen, um unser Gesundheitssystem vor dem Kollaps zu bewahren. Nur so kann verhindert werden, dass Ärzte Entscheidungen treffen müssen, die sie nicht treffen wollen. 

Doch blicken wir einmal aus dem Blickwinkel der Natur auf den Virus, dann schaut die Sache ganz anders aus: 

  • Gewässer reinigen sich von selbst! 
    Die Kanäle in Venedig haben so klares Wasser, dass man die Fische am Boden schwimmen sehen kann.
  • Tiere bekommen ihren natürlichen Lebensraum zurück!
    Viele Tiere, die sich üblicherweise tief in den Wäldern verstecken oder in Ölverseuchten Ozeanen qualvoll verenden, haben endlich wieder eine Chance, sich freier zu bewegen. 
  • Der Ölpreis hat sich erholt!
    Ich habe gestern erst einen Benzinpreis von 1,24€ gesehen. Es ist lange her, dass wir zuletzt solche Preise gesehen haben. 
  • Die Luft kann sich reinigen!
    Durch den Stillstand ist nur noch ein Bruchteil der Autos und LKW´s auf den Straßen unterwegs. Die Luft hat eine Chance, sich zu erholen. 
  • Die Arbeitswelt wird entschleunigt! 
    Ja, auch wir sind von der Kurzarbeit betroffen. Auch wir müssen zusehen, wie wir mit dem Geld, was uns bleibt, zurecht kommen. Doch mal ganz ehrlich: Plötzlich haben wir etwas, was wir lange vermisst haben: ZEIT! Viele Menschen arbeiten zwar Zuhause im Homeoffice. Trotzdem haben wir deutlich mehr Zeit, die wir als Familie zusammen verbringen. Unsere Kinder sind ebenfalls zuhause und wollen beschäftigt werden.
  • Die Digitalisierung schreitet in einem Ausmaß voran, wie es noch vor wenigen Wochen nicht im Geringsten denkbar gewesen wäre!
    Universitäten richten Online-Hörsäle ein, Unternehmen treffen sich in Webinars und halten ihre Meetings über Plattformen wie Zoom ab. Keine unnötigen Geschäftsreisen, keine Flieger, die nur für das Business abheben müssen.
  • Kinder können zuhause lernen und in ihrem Tempo vorankommen!
    Weit ab vom Schulstress haben sie die Möglichkeit, sich Wissen anzueignen, Fähigkeiten zu trainieren und selbständiger zu werden.

Wenn die Natur sich holt, was sie braucht

Ich bin überzeugt davon, dass dieser Virus, so erschreckend wie es für uns ist, eine Warnung der Natur ist. Die Natur schlägt zurück. Und dass in einem Ausmaß, wie vor allem wir Menschen aus den Industrieländern nie damit gerechnet haben. 

Die Natur braucht dringend eine Erholungspause von uns Menschen. Sie benötigt dringend die Chance, sich zu reinigen und wieder zu Kräften zu kommen. 

Es wird Zeit, dass wir dazu gezwungen wurden zu verstehen, dass die Digitalisierung durchaus sinnvoll ist und in unserem modernen Zeitalter viele Dinge möglich sind, ohne ständig kreuz und quer durch die Welt zu reißen. Es wird Zeit, dass unser Schulsystem gekippt wird und unsere Familien wieder mehr Zeit füreinander bekommen. 

Nutzen wir die Chance?

Ich wünsche mir sehr, dass die  Menschheit diesen Warnschuss der Natur hört und ihn nicht ignoriert. 

Hoffen wir, dass unsere Politiker lernen zu verstehen, dass es Zeit wird, so einiges in unserem Land zu ändern. 

Beten wir, dass die Menschheit diese Chance nutzt und sich wieder auf die Dinge fokussiert, die wirklich wichtig sind. 

Ich wünsche mir, dass die Solidarität, die ich aktuell erlebe, wieder neu in unsere Gesellschaft einzieht und auch nach der Krise aufrechterhalten bleibt. 

Das bin ich

heiliger geist mastermind wartest Natur Seelsorge Resilienz Think positive ! Das Charakter-Umprogrammierprogramm frei

Das bin ich:
Ich heiße Melanie, bin 39 Jahre alt, habe drei wundervolle Kinder und einen ebenso wundervollen Ehemann. Beheimatet bin ich in Treuchtlingen und nenne die Landeskirchliche Gemeinschaft mein geistliches Zuhause.

Mein Ausbildung:
Familienberaterin seit 2008.
Aktuell: Theologiestudium

Meine Vision:
Ich helfe Menschen, die Fesseln der Vergangenheit zu lösen und in ihre Berufung einzutreten. In Form von Workshops, Einzelberatung und über Bücher. In naher Zukunft kannst du auch Podcasts von mir hören und meine Bücher als Hörbuch downloaden.

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So verändert Vergebung dein Leben

Vergebung – ein unheimlich machtvolles Wort. Mein Pastor hat vor einiger Zeit einmal einen Satz zitiert, der mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Das war an dem Abend, an dem ich mich zum ersten Mal dazu durchgerungen hatte, mit dem Pastor aus der Heimatgemeinde meines Mannes zu sprechen. Ich hatte tief in mir den Wunsch, endlich wieder in einer Gemeinde Fuß zu fassen und ein Teil einer christlichen Gemeinschaft zu sein. 

Doch meine Vergangenheit, die Angst vor dem Unbekannten und vor allem die Angst davor, dass der Versuch nicht funktioniert und ich danach wieder alleine dastehen würde, hatten mich lange Zeit daran gehindert, offen über mein Leben zu sprechen.

Und dann war es so weit. Wir sind bei uns im Wohnzimmer auf dem Sofa gesessen und ich habe meinen zukünftigen Pastor ein wenig aus meinem Leben und von meiner Angst erzählt. 

Er hat mich sehr stark dazu ermutigt, in die Offensive zu gehen und über meine Vergangenheit zu sprechen. Begründet hat er das damals damit, dass die Gemeinde mir nur helfen kann, wenn sie weiß, wobei sie mir helfen muss. Eigentlich logisch, oder? 

Wie Sünde ihre Macht über dein Leben verliert

Ziemlich am Ende unseres Gespräches hat er noch gesagt: „Weißt du Melanie, die Sünde verliert in dem Moment ihre Macht, in dem sie ausgesprochen wird!“

Ich kannte diesen Satz. Doch hatte ich ihn bis dahin immer nur mit meinen eigenen Verfehlungen in Verbindung gebracht. Erst, nachdem ihn mein Pastor im Zusammenhang mit den Sünden gebracht hat, die andere an mir begangen haben, habe ich klarer gesehen: 

Unsere Worte sind nicht einfach nur Worte. Sie können zum Segen oder zum Fluch für einen Menschen werden. 

Das, was wir über einen Menschen aussprechen, hat Macht. So viel Macht, dass einfache Worte das Leben eines Menschen so sehr beeinflussen können, dass er entweder ein starkes Selbstbewusstsein aufbaut oder im schlimmsten Fall sogar Suizid begeht. Über mich wurde viel ausgesprochen. Einige Jahre lang sehr viel, was mein Leben negativ beeinflusst hat. Immer wieder war ich kurz davor, meinem Leben ein Ende zu setzen, weil ich davon überzeugt war, wertlos zu sein.
Nach dem Gespräch mit meinen Pastor wurde mir klar, dass ich genau diese Flüche, nichts anderes ist es, wenn man über eine Person Negatives ausspricht, brechen musste. 

Sicher kannst du auch jemanden darum bitten, den Fluch zu brechen und Segen über dir auszusprechen. Mein Pastor hat auch für mich gebetet. Und das war auch wichtig. Ich bin auch fest davon überzeugt, dass das funktioniert. ABER: Wenn du dich weiterhin krampfhaft an diesen Flüchen festhältst, erreicht das beste Gebet eines anderen rein gar nichts. 
Wenn du wirklich aus tiefstem Herzen möchtest,  dass sich dein Leben ändert, du in deine Berufung kommen kannst und dich in Gottes Gegenwart geborgen fühlen möchtest, dann musst du das Seil des Fluches durchtrennen! Nur so wirst du frei! 

Vergebung durchtrennt das Seil, das dich an die Vergangenheit bindet! 

Noch einmal: Die Sünde verliert in dem Moment ihre Macht, in dem sie ausgesprochen wird! 

Und jetzt bist du an der Reihe: Deine Sünde ist, dass du deinen Peinigern noch nicht vergeben hast! 

Rums! Das sitzt, stimmt´s?

Ich möchte an dieser Stelle ehrlich zu dir sein: Mir ist das irre schwer gefallen. Die hatten doch mich verletzt. Die haben doch zu mir gesagt, dass ich nichts kann. Die haben doch mich nicht für voll genommen. Die haben doch von mir verlangt, dass ich nach deren Schnauze tanze. 

Und ich? Ich habe mich zusammen mit meiner verletzten Seele in eine Ecke unter dem Tisch verkrochen, hinter Decken versteckt, damit mich auch wirklich niemand sehen kann. Und dort habe ich viele Jahre vor mich hingeschmollt, Wut und Zorn wurden zu den Kissen, in denen ich es mir gemütlich gemacht hatte und Selbstmitleid war mein ständiger Begleiter. 

Es war notwendig, dass jemand hinter diese Decken geblickt und mir die Hand gereicht hat. Doch den Rest musste ich selbst machen. Es war an mir, aus meinem Versteck hervorzukommen, mich aufzurichten, meinen Schmollmund abzulegen und in die Offensive zu gehen. 

Nach der Vergebung kommt die Freiheit!

Als ich verstanden hatte, dass ich selbst in der Hand hatte, das Seil zu durchtrennen, hat sich mein Leben fast schlagartig verändert. 

Ich war in der Lage, mich vor die Gemeinde zu stellen und um Hilfe zu bitten. Ich stand da, mit Tränen in den Augen und habe rund 60-70 Menschen, die ich zum größten Teil nur vom Sehen her kannte, darum gebeten, mir zu helfen endlich wieder ein Leben in Freiheit leben zu können. Vertrauen aufzubauen. 

Doch es war noch etwas nötig: Ich musste den Menschen, die mich so sehr verletzt hatten, vergeben. Mir wurde klar, dass ich diese Menschen und das, was sie über mein Leben ausgesprochen hatten, so lange an mich binde, bis ich ihnen vergeben hatte. 

Das war irre schwer und so ziemlich der schwierigste Schritt, den ich jemals in meinem Leben gehen musste. Aber es war wichtig.
Wir sind erst dann wirklich frei, wenn wir unseren Peinigern vergeben haben. Und damit meine ich nicht, einfach nur zu sagen: „Ich vergebe dir!“. 

Vergebung ist nur etwas wert, wenn sie von Herzen kommt.

Denn solange du die Worte, die andere über dich ausgesprochen haben, weiter in dir wirken lässt, können sie auch weiter Schaden anrichten. So lange du dich in deiner Höhle verkriechst, dich in Selbstmitleid badest und in Zorn, Wut und Unvergebenheit bettest, wird sich dein Leben nicht ändern. 

So lange du es zulässt, dass der Teufel immer und immer wieder seine Finger in die offenen Wunden bohrt und Salz hineinstreut, wirst du den Schmerz nicht los. 
Doch in dem Moment, in dem du vergibst, verliert alles Negative, was jemals über dich ausgesprochen wurde, jegliche Macht über dein Leben. 
Das Gefühl, welches dich durchströmt, wenn du von ganzem Herzen vergeben hast, ist unbeschreiblich. Manche Menschen berichten davon, dass sie sofort von einer unvorstellbaren inneren Wärme durchflutet wurden. Das war bei mir nicht so. Ich habe eine ganze Zeit gebraucht, bis der Gedanke an meine Vergangenheit keine Tränen mehr in meine Augen getrieben hat. 

Als ich aber begonnen hatte zu realisieren, was in meinem Leben alles passiert ist, seit ich offen über meine Vergangenheit sprechen kann und vor allem auch der Vergebung Raum in meinem Herzen gegeben habe, bin ich bildlich gesprochen um mehrere Zentimeter gewachsen. Mein Selbstbewusstsein wurde immer mehr gestärkt, weil ich durch die Vergebung auch nicht mehr ständig an meine Vergangenheit denken musste. 

Genau das passiert nämlich, wenn du vergibst. Du legst deine Vergangenheit in Gottes Hände und übergibst ihm die Person, die du bisher an dich gebunden hast. 
Dadurch ist in deinem Leben eine Lücke entstanden. Und diese Lücke darfst du neu füllen.

Echte Vergebung hinterlässt eine Lücke in deinem Herzen, damit Raum für etwas Neues entsteht!

In meinem Fall war das die Gemeinde, die diese Lücke gefüllt hat. Völlig unbewusst. Denn auf einmal war ich in der Lage, die positiven Aussagen über mein Leben für mich anzunehmen. Da sind Menschen in mein Leben getreten, die mir bestimmte Dinge zutrauen und mich ermutigen, den Weg, den ich eingeschlagen habe, weiterzugehen. Ich habe Freunde an meiner Seite, die mich unterstützen und mir den Rücken frei halten, wenn es nötig ist. Meine Kinder bauen Freundschaften auf und wir sind ein Teil einer christlichen Gemeinschaft.

Nach vielen Jahren der Einsamkeit ist mein sehnlichster Wunsch in Erfüllung gegangen: Ich habe meine geistliche Heimat gefunden und bin Teil einer großen christlichen Familie. 

Genau das wird auch bei dir passieren, wenn du zulässt, dass echte Vergebung in dein Herz kommt und Jesus dich mit seinem Frieden erfüllen kann. 

Endlich Frei! Wenn Ketten reißen!

Vergebung frei

Das Buch “Endlich frei!” erklärt dir in fünf Schritten, wie du den Weg in die Freiheit schaffen kannst: 

  1. Die Wunden der Vergangenheit
  2. Wenn’s nicht abreißt, dann schneids ab
  3. Vergebung
  4. Selbstwert – was ist das?
  5. Ein Leben in Dankbarkeit

Zum Lesen, Durcharbeiten, Nachdenken, Beten und für die Auseinandersetzung mit deinem Leben. 

Bestellen kannst du es direkt bei mir im Shop oder überall im Handel. 

Deine Melanie

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HERR wie lange noch? – Ist deine Geduld auch oft überstrapaziert?

Herr, schenke mir Geduld. Aber bitte sofort! 

Erst kürzlich habe ich darüber nachgedacht, warum es manchmal ewig dauert, bis sich eine Situation endlich verändert. Manchmal scheint es unendlich lange zu dauern. Wir versuchen immer und immer wieder selbst loszulegen, sind wir uns doch sicher, dass es der richtige Weg ist. Und doch laufen wir ständig gegen eine Wand. Wenn das passiert könnte man fast meinen, Gott hat einen vergessen. Geduld? Weit gefehlt!

Geduld Gedanken-Umprogrammierprogramm Think Positive

Mir geht das zumindest immer wieder so. Ich suche den Grund für die verschlossene Türe dann häufig bei mir und denke, dass ich vielleicht doch auf dem Holzweg bin und Gott nicht richtig gehört hatte. Dass dieser Weg, den ich vorhatte zu gehen, mein eigener Gedanke war und ich deshalb laufend gegen verschlossene Türen renne. David hatte in seinem Leben auch solche Situationen. Momente, in denen seine Geduld extrem auf die Probe gestellt wurde. Der Psalm, über den ich hier sprechen möchte, handelt von solch einer Situation.

PSALM 13

HERR, wie lange willst du mein so gar vergessen? Wie lange verbirgst du dein Antlitz vor mir? Wie lange soll ich sorgen in meiner Seele und mich ängstigen in meinem Herzen täglich? Wie lange soll sich mein Feind über mich erheben? Schaue doch und erhöre mich, HERR, mein Gott! Erleuchte meine Augen, dass ich nicht dem Tode entschlafe, dass nicht mein Feind rühme, er sei mein mächtig geworden, und meine Widersacher sich nicht freuen, dass ich niederlage. Ich hoffe aber darauf, dass du so gnädig bist; mein Herz freut sich, dass du so gerne hilfst. Ich will dem HERRN singen, dass er so wohl an mir tut. 

 

David schreit zu Beginn des Psalmes wieder einmal laut zu Gott. Viermal kommt die Fragestellung „Wie lange“ in diesem kurzen Lied vor. Daran lässt sich erkennen, wie wichtig David diese Frage war. Er wollte von Gott wissen, wie lange Gott sich noch vor ihm verbirgt und der Feind die Oberhand hat.

Geduld kannst du lernen

„Herr, schenke mir Geduld. Aber bitte möglichst schnell!“ Kennst du diesen Ausspruch auch aus deinem Leben? Ich bin mir sicher, dass jeder von uns schon mehrfach in seinem Leben stark an der Geduld, die er aufbringen musste, zu knabbern hatte. Mir geht es immer wieder so. Geduld ist etwas, was sich durch das ganze Leben zieht. Und wir müssen immer wieder neu lernen, damit umzugehen, dass manche Dinge einfach Zeit brauchen. Wenn ich mich mit anderen Christen darüber unterhalte, höre ich oft heraus, dass etwas nicht so schnell vorangeht, wie sie sich das vorstellen. Zum Beispiel im Bereich Mitarbeit in der Gemeinde. Manchmal möchte man gerne in einem bestimmten Bereich mitarbeiten. Aus verschiedenen Gründen klappt es nicht und dann steht die Frage im Raum, warum es nichts wird. 

Vertraue auf Gott – er weiß was er tut!

Dieses “Warum” lässt sich auch mit der Frage “Wie lange?” gleichsetzen. Wie lange dauert noch, bis ich endlich da mitarbeiten kann wo ich möchte? Vielleicht stehst du ja selbst gerade an so einem Punkt in deinem Leben? Wenn ja, hast du dir schon einmal überlegt, dass es vielleicht gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist, um in genau diesem Bereich einzusteigen?

Manchmal zögert Gott die Dinge einfach so lange hinaus, bis wir selbst die nötige Reife haben. Und dann, wenn wir genug gelernt haben und Gott ausreichend an uns und unserer Reife gearbeitet hat, geht es plötzlich ganz locker und leicht. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, lässt sich die Frage „Wie lange?“ mit nur einem Wort beantworten: JETZT!

Zum Nachdenken

1. Lies noch einmal den Psalm in Ruhe durch und fokussiere dich auf die Frage „Wie lange?“ Kannst du eine konkrete Situation in deinem Leben benennen, in der du noch darauf wartest, dass Gott endlich eingreift?

2. Jetzt nimm dir Prediger 3,1-15 vor und vergleiche was hier steht mit der Frage „Wie lange?“ Könnte das vielleicht eine Antwort darauf sein?

3. Wenn du ein Notizbuch benötigst, kannst du dir das Think-Positive – Notizbuch gerne direkt bei Amazon kaufen.

Ich wünsche dir viel Geduld dabei, dich in Geduld zu üben und geduldig auszuharren, bis du gelernt hast, wie man sich in Geduld übt. 

Deine Melanie 

heiliger geist mastermind wartest Natur Seelsorge Resilienz Think positive ! Das Charakter-Umprogrammierprogramm frei